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  • Interview mit Kitesurfer Chris Bösch - The Wind Chaser Interview mit Kitesurfer Chris Bösch - The Wind Chaser

    12.09.2019

    Interview MIT Christian BÖsch fÜr Dakine Switzerland

    «Ja, ziemlich genau vor 20 Jahren machte ich meine ersten Kitesurfversuche!»

     

    Name : Christian «Chris» Bösch

    Nationalität : Schweiz

    Sport : Kitesurf

     
     

    Wie bist du auf das Kiten gekommen?

    Angefangen hat das Ganze im Jahr 2000, als ich in einem Windsurfmagazin einen kleinen Bericht über das Kitesurfen las, welcher mich sofort in seinen Bann zog. Für mich war klar, dass ich diese Sportart erlernen möchte. Ein Grund dafür war meine grosse Leidenschaft zu den Boardsportarten Snowboarden und Skateboarden, das Interesse an Lenkdrachen fliegen und Wassersport. Ich war mir sicher, dass das Kitesurfen alle diese Sportarten vereinen wird.

    Da das Kitesurfen noch in den Kinderschuhen steckte, war es schwierig Material zu kriegen, auch Kitesurfunterricht gab es zu dieser Zeit in der Schweiz noch nicht. In einem Wassersportshop wurde ich schlussendlich fündig, wo ich mir eine komplette Kitesurfausrüstung kaufte.

    Wenige Tage später stand ich dann auf einer Wiese, um meine ersten Flugübungen zu machen. Es dauerte nicht lange und ich landete kopfüber im Gras. Ich war fasziniert von der Kraft, welche so ein Kite entwickeln kann. Es folgten etliche Bodydrags und literweise Wasserschlucken bis ich die ersten Meter auf dem Board stehend zurück lag.

       

    Kitest du das ganze Jahr durch oder machst du eine Saisonpause?

    Ich verbrachte während 15 Jahren das Winterhalbjahr zum Kitesurfen in tropischen wind- und sonnenverwöhnten Ländern weltweit. Im Sommerhalbjahr arbeitete ich jeweils ein paar Monate in der Schweiz. Es gab Jahre da war ich nur gerade vier bis fünf Monate in der Schweiz.

    Infolge Veränderungen in der Familie und Job bin ich nun seit drei Jahren fest in der Schweiz wohnhaft. Ich bin nun viel auf den Schweizer Seen am Kitesurfen und verreise im Winter jeweils für einen Monat ins Ausland. Zudem habe ich einen dicken Neoprenanzug mit Schuhen, Haube und Handschuhen gekauft, so kann ich in der Schweiz auch im November noch aufs Wasser.

     

    Was sind deine „Secret Spots“?

    In der Schweiz gibt es fast keine Secretspots mehr, da im Internet in Spotguides gut über die Seen und Spots informiert wird.

    Ein paar meiner Lieblingsspots in der Schweiz sind: Walenstadt, Sihlsee, Silvaplana, Berlingen und La Neuveville.

    In Italien: Colico und Lecco am Comersee
    Weltweit: Cumbuco in Brasilien

     

    Hast du spezielle Tipps als physische Vorbereitung oder Nebentraining zum Kiten?

    Weniger ist teilweise mehr, ich habe allgemein in Alltag viel Bewegung, gehe jedoch weder ins Fitnessstudio noch mache ich Yoga oder dergleichen. Ich persönlich bin damit gut gefahren, ich habe auch nach 20 Jahren intensivem Kitesurfen keine körperlichen Probleme. Ich habe Kollegen die sich beim Nebentraining verletzt haben und anschliessend mehrere Monate nicht kiten konnten. Wichtig ist es dem Körper Ruhephasen zu gönnen. Bin ich jedoch am Spot, so gehe ich gerne als erster aufs Wasser und komme als letzter zurück. Vier Stunden Kitesurtraining an einem Tag sind für mich keine Seltenheit.

     

    Was sind deine Zukunftsprojekte im Bezug zum Kiten?

    Beim Hydrofoil-Kitesurfing Fortschritte machen, neue Manöver lernen, meine Reisen dokumentieren und weiterhin Reiseberichte für Magazine erfassen, viel kiten und fit bleiben.

     

    Was mÖchtest du jedem jungen Kiter mit auf den Weg geben?

    Habt Spass an dieser faszinierenden, sehr vielseitigen Sportart. Möchtet ihr Erfolg haben, so müsst ihr viel Zeit in den Sport investieren und viel trainieren- ohne Fleiss kein Preis:)
    Seid dankbar, dass ihr durch den Sport die Welt bereisen könnt, fremde Kulturen kennen lernt und interessante Freundschaften schliessen könnt. Durch das Reisen in fernen Ländern lernt ihr die Dinge in der Schweiz mehr zu schätzen und euch wird hoffentlich bewusst, dass die Schweiz einer der schönsten, besten Länder der Welt ist.

     

    Aus welchem Grund sollte man unbedingt mit dem Kiten anfangen? Was fasziniert dich an diesem Sport so?

    Die grosse Vielseitigkeit der Sportart mit den diversen Disziplinen und Styles, die Freude an der Natur und den verschiedenen Wetterverhältnissen und Winden, das mit dem Kitesurfen verbundene Reisen, Sport treiben, unendliche Freiheit, Glücksgefühle, Adrenalin.

    - Kitesurfen ist eine Lebenseinstellung!

     

    PS

    An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Sponsoren: Dakine Schweiz, CORE-Kiteboarding, Carved-Kiteboarding und Moses Hydrofoil bedanken. Dank der grossen Unterstützung konnte ich meine Leidenschaft zum Nebenjob machen und dadurch noch mehr Zeit auf dem Wasser verbringen. Ich hatte die Chance mehrmals für den Sport um die Welt zu reisen wo ich an Foto- und Videoshootings teil nahm und auch als Kitesurflehrer arbeitete.

    Ich bin sehr glücklich darüber, einen so genialen Lifestyle leben zu können, auch wenn es nicht immer einfach ist, professionelles Kitesurfen, Familie und Job unter einen Hut zu kriegen.

    Live your dreams and enjoy your life

    Chris

     

    Biographie


    Meine sehr grosse Leidenschaft zum Kitesurfen prägt seit dem Jahr 2000 mein Leben. Die Entwicklung der sehr vielseitigen Sportart, habe ich seit der Geburt des Kitesurfens miterlebt.
    In den Anfangsjahren waren hohe Sprünge mit Rotationen und durchgeloopten Kite im Trend. Danach trainierte ich viele Jahre lang die Disziplin Wakestyle und anschliessend folgten fünf geniale Wave-Kitesurfing Jahre. Mittlerweilen bin ich fast ausschliesslich mit dem Hydrofoil- Board auf dem Wasser, was mir sehr grossen Spass bereitet.

    Dank gutem Sponsoring hatte ich die Chance mehrmals für den Sport um die Welt zu reisen. Ich nahm an unzähligen Foto-und Videoshootings teil, habe Berichte für Magazine geschrieben und auch als Kitesurflehrer gearbeitet. Ich bereiste Länder wie: Brasilien, Venezuela, Hawaii, Südafrika, Mauritius, Vietnam, die Kapverden, Australien und viele mehr.

    Ich bin sehr glücklich darüber, einen so genialen Lifestyle leben zu können, auch wenn es nicht immer einfach ist, professionelles Kitesurfen, Familie und meinen Job in der Schweiz unter einen Hut zu kriegen.

    „Live your dreams and enjoy your life“


    Aloha, Chris

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